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Installationsanleitung: Linux als Ersatz für Windows XP

29.01.2014: 
Wir haben für Sie eine Anleitung erstellt, wie Sie das veraltete
Betriebssystem
Windows XP durch Linux ersetzen können.
In der Regel können Sie Lubuntu-Linux auch ohne Fachkenntnisse innerhalb
einer Stunde
installieren, inklusive einem Browser wie Firefox, einem Office-
Programm wie LibreOffice,
DSL, WLAN, Gerätetreibern und vieler anderer
Software:


Anleitung: Lubuntu-Linux-Installation als Ersatz für Windows XP (PDF, 383 KB)

Die Anleitung empfiehlt das reguläre Lubuntu Linux "ab 512 MB" Arbeitsspeicher.
Oft meldet ein Computer nicht die tatsächlichen 512 MB, sondern eine Zahl
zwischen 480 und 512 MB. In all diesen Fällen beträgt der formale Arbeitsspeicher
512 MB und Sie können problemlos das Standard-Lubuntu nehmen und müssen
nicht auf das etwas länger zu installierende Lubuntu Alternate für Arbeitsspeicher
von 256 MB bis 512 MB zurückgreifen.

Einige wenige ältere Computer sind nicht vollständig mit neuen Betriebs-
systemen wie Linux oder auch Windows 7 oder 8 kompatibel, weil sie damals
speziell für Windows XP ausgelegt wurden.
Deshalb funktioniert manchmal der Installationsprozess oder der anschließende
Betrieb nicht, selbst wenn es die Leistungsdaten eigentlich ermöglichen sollten.

In diesem Fall kann man verschiedene Linux-Distributionen ausprobieren,
bis hoffentlich eine kompatibel ist. Nach Lubuntu bieten sich an:

- Debian, ab 512 MB Arbeitsspeicher. Auf der verlinkten Seite klicken Sie am
  besten auf i386, um die 32-bit-Version zu bekommen. Auf der nächsten
  Seite genügt es, wenn Sie die CD1 herunterladen:
  debian-7.4.0-i386-CD-1.iso
  (Der Versionsname 7.4.0 wird anders lauten, wenn eine neue Version
  bereitsteht.)
 
- Crunchbang Linux, ab 256 MB Arbeitsspeicher, mit oder ohne PAE;
  Links und weitere Informationen siehe Anleitungs-PDF.



02.03.2014: Übersetzung der Anleitung ins Englische


03.06.2014: Anmerkungen zur neuen Lubuntu-Version 14.04 LTS:

Oben erwähnte Anleitung bezieht sich auf die Lubuntu-Vorgängerversion 13.10;
sie ist auch noch für die aktuelle Version 14.04 gültig.

Falls Sie die 13.10 installiert haben, können Sie über die Update-Funktion auf
die 14.04 "upgraden" - Sie werden ohnehin automatisch von Lubuntu informiert,
dass eine neue Version vorliegt und Sie ganz einfach per Klick das Upgrade
vornehmen können (bitte vorher Ihre Daten sichern).


Übrigens bewältigt Lubuntu 14.04 das PAE-Problem, das einige Computer
haben, deutlich besser als die Vorgängerversion:
Falls am Anfang des Installationsprozess gemeldet wird:
"ERROR: PAE is disabled on this Pentium M ..." (oder z.B. Celeron M),
dann können Sie folgendes versuchen:

Computer neu starten, (Lubuntu-Installations-CD ist eingelegt), danach
die Sprache festlegen und auswählen, dass man installieren will
(aber noch nicht Enter drücken, nur auswählen!).
Sodann die Funktionstaste F6 drücken, gefolgt von ESC.
Nun folgendes eintippen:
forcepae
Danach Enter drücken.

In unserer Anleitung ist diese Lösung noch nicht angegeben. Stattdessen
haben wir dort die alternative Installation von Crunchbang Linux empfohlen.
Dies ist nach wie vor sinnvoll, falls o.g. Lubuntu-Lösung nicht funktioniert
oder falls die Fehlermeldung vor der Lubuntu-14.04-Installation so lautet:
"This kernel requires the following features not present on the CPU:
pae ..."



Noch ein Hinweis zu Linux Mint: In der Anleitung haben wir von Linux Mint
abgeraten, da es sich nicht - so wie Lubuntu und Ubuntu - automatisch auf
eine neue Version upgraden lässt.
Inzwischen ist jedoch die Version 17 erschienen, die bis 2019 mit Updates
versorgt wird und erst dann ein Upgrade auf eine neue Version benötigt.

Aus diesem Grund können Sie unserer Meinung nach jetzt Linux Mint genauso
wie Ubuntu installieren, falls Ihr Computer mindestens 1 GB Arbeitsspeicher
hat und Ihnen die grafische Benutzeroberfläche von Linux Mint oder Ubuntu
besser als das einfachere Lubuntu gefällt.

Wir favorisieren wegen der etwas einfacheren Bedienung Linux Mint gegenüber
Ubuntu.


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